IM BANN VON ENDLICHKEIT UND EINSAMKEIT? DER TOD IN DER EXISTENZPHILOSOPHIE UND DER MODERNE, ESSEN.
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IM BANN VON ENDLICHKEIT UND EINSAMKEIT? DER TOD IN DER EXISTENZPHILOSOPHIE UND DER MODERNE, ESSEN.

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Buch
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MARCUS S. KLEINER

Wie ist angesichts der Sterblichkeit des Menschen eine gelingende Lebenspraxis möglich? Diese Studie beabsichtigt drei Themen zusammenzuführen: erstens, die existenzphilosophische Auseinandersetzung mit dem Tod an fünf Denkern – Kierkegaard, Heidegger, Camus, Sartre und Marcel – exemplarisch darzustellen; zweitens, die besondere Stellung der Existenzphilosophie in der Auseinandersetzung der Moderne mit dem Tod herauszuarbeiten; und drittens, die impliziten lebenspraktischen und sozialethischen Dimensionen der behandelten Themen anzusprechen. Die Textanalysen werden durch vier konstitutive thematische Zusammenhänge – Tod und Freiheit, Tod und Zeit, Tod und Individualität, Tod und Interpersonalität – bestimmt, um so eine gemeinsame Linie der unterschiedlichen Positionen zu finden. Leitend ist dabei die Idee, dass die Gestaltung des menschlichen Lebens, die fundamental von der Einstellung und dem Verhalten zum Tod abhängt, nur dann gelingen kann, wenn der Tod ins Leben integriert wird bzw. wenn man sich bewusst, diesseits von Verdrängung, Tabuisierung und Todessehnsucht, mit dem Faktum der Sterblichkeit auseinandersetzt. Diese Dialektik von Leben und Tod bzw. die Betonung der Lebensimmanenz des Todes und seine Bedeutung für das Leben ist in der Existenzphilosophie, wie in kaum einer anderen Position in der Moderne, zentraler Gegenstand des Nachdenkens über den Tod.

 

Die blaue Eule Verlag