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Popkulturen

Selfies – Selbstthematisierung in der digitalen Bildkultur

Selfies – Selbstthematisierung in der digitalen Bildkultur

von Ramón Reichert

Das Buzzword »Selfie« beschreibt ein zentrales Kulturmuster der digitalen Gesellschaft. Die Selfie-Generation hat eine Subjektkultur hervorgebracht, in der die Bildregime und die Kommunikationszwänge der Selbstpräsentation als selbstverständlich angesehen werden. Selfies sind längst nicht nur Verstärker der digitalen Ego-Netzwerke, sie beherrschen mittlerweile die Bildkultur der Gegenwart. Ramón Reichert zeigt, wie egozentrische Selbstdarsteller und smarte Power-User über WhatsApp, Facebook, Instagram und Co. immer mehr Einfluss auf soziale Rollenmodelle, Identitätsskripte und politische Denkweisen der Gegenwart nehmen und zugleich neue digitale Kontexte der Selbstthematisierung (etwa Tracking, Gamification und Surveillance) entstehen.

www.transcript-verlag.de

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Populäre Wissenschaftskulissen – Über Wissenschaftsformate in Populären Medienkulturen

Populäre Wissenschaftskulissen – Über Wissenschaftsformate in Populären Medienkulturen

Seit der Formierung von populären Kulturen ab Mitte des 19. Jahrhunderts gehören auch Wissens- und Wissenschaftsformate zum festen Ensemble ihrer Formate, Produktionen, Serien und Figurenkonstellationen.
Die Beiträge des Bandes diskutieren das Komplementärverhältnis von Wissen(schaft) und Wissen(schafts)popularisierung, ihre synergetischen Beziehungen und soziokulturellen Auswirkungen, die Eigenlogik sich wandelnder Medienformate und Präsentationsformen sowie ihre Einschreibung in den Prozess der Wissenskonstitution. Dabei fokussieren sie sich auf populärkulturelle Medialisierungen historischer Szenen des Wissens und der Wissenschaften zwischen dem späten 19. und frühen 21. Jahrhundert in den Medien Bühne, Buch, Zeitschrift, Fernsehen und Internet.

Quelle: Transcript Verlag

Marcus S. Kleiner / Thomas Wilke (Hg.)

Inhalt/Leseprobe:

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Flyer:

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Marcus S. Kleiner, Thomas Wilke (Hrsg.) (2015), Pop & Mystery. Spekulative Erkenntnisprozesse in Populärkulturen, Bielefeld.

Marcus S. Kleiner, Thomas Wilke (Hrsg.) (2015), Pop & Mystery. Spekulative Erkenntnisprozesse in Populärkulturen, Bielefeld.

Die Auseinandersetzung mit den Grenzen und Grenzüberschreitungen vernünftigen Verstehens ist ein wesentlicher Bestandteil von phantastisch-spekulativen Erzählungen in populären Medienkulturen.
Populärkulturelle Wissensproduktionen entfalten sich häufig im unaufgelösten Spannungsfeld von Wissen und Glauben, Realität und Simulation, Natürlichem und Übernatürlichen. Sie bleiben grundlegend spekulativ. 
»Pop & Mystery« untersucht anhand von Film, Fernsehen, Musik und Internet, wie spekulative Wissensproduktionen und Wissensirritationen einerseits inszeniert und diskutiert werden – und wie sie sich andererseits medial, technisch, gesellschaftlich und kulturell auswirken.
Hierbei spielen populärkulturelle Medienkulturen mit den Regeln der Fiktionen und Fiktionsdiskurse und setzen dabei Normen mimetischer Konventionen außer Kraft.

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http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2638-4/pop-und-mystery

 

Inhaltsverzeichnis

 

POP & MYSTERY
SPEKULATIVE ERKENNTNISPROZESSE IN POPULÄRKULTUREN
HRSG. V. MARCUS S. KLEINER & THOMAS WILKE
SPEKULATIONEN

Olaf Sanders
Unmögliches möglich denken oder auch schon einmal ausprobieren: Popspekulationen
STILSCHÖPFUNGEN

Holger Schulze
AAAFNRA. Grundzüge einer Ästhetik des Erratischen

Marcus Stiglegger
Preacher Men. Mystizismus und Neo-Mythologie im britischen Gothic-Rock
GRENZ/ÜBERSCHREITUNGEN

Marcus S. Kleiner
Frontierland! Spekulative Grenzerfahrungen, Grenzziehungen und Grenzüberschreitungen in der US-amerikanischen Mystery-Serie Supernatural

Ivo Ritzer
A Superhero Never Dies: Zur Transkulturalität einer plurimedialen Figur
ANEIGNUNGEN/TRANSFORMATIONEN

Thomas Wilke
Die Natur, der Mensch und die Maschinen. Roland Emmerichs spekulativen Weltentwürfe des Apokalyptischen

Ramón Reichert
Mystery-Parodien auf YouTube. Zur Amateurkritik des Populär-Spekulativen in Medienkulturen
I WANT TO BELIEVE

Marcus S. Kleiner / Thomas Wilke
Mysterious Minds. Zur spekulativen Erfindung von Populärkulturen als spektakuläre Möglichkeitswelten

 

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