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Juli 2013

16.07.2013 Interview über Bushido Hasssong in der Augsburger Allgemeinen

Das komplette Interview in der Augsburger Allgemeinen nachlesen. weiterlesen

Veranstaltungsreihe „Fräulein Lisbeth“

Siegen, Oktober – Dezember 2012
©Bild: Lisbeth Pop Dezember 2012

Brand New Start
Laut & Live bringt LISBETH POP öde Orte zum Klingen & Tanzen.
An End Has A Start
Vergesst die Metropolen! Die Provinz rockt!
Dank LISBETH POP! Städte kann doch jeder bespielen!
Keep It Hit
LISBETH POP – eindringlich, eigensinnig, eindrucksvoll.
That’s Entertainment
LISBETH POP präsentiert Konzerte, Partys, Lesungen & anderes Pop-Gedönse.
The Beginnig Of The Twist
In der LISBETH POP Provinz Siegen begann alles.
Laut mit FRÄULEIN LISBETH, unserer Electroparty.
Live im MUSIKZIMMER, unserer Konzertreihe.
Let’s Stick Together
Ihr wollt LISBETH POP in Eurer Provinz? Meldet Euch! Je öder, desto besser! LISBETH POP ist kein Veranstalter für eine Provinz. LISBETH POP muss immer irre viel verreisen. Wir nehmen Euch mit auf das Abenteuer POP.

Buchungsanfragen über das Kontaktformular möglich.

[Vgl. Arbeit – Performance]

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Veranstaltungsreihe „Pop Fiction“

Siegen, Juli 2009 bis Juli 2013
© Bild: Pop Fiction

Von Juli 2009 bis Juli 2013 vierteljährlich im Siegener Club Plan B stattfindende Event- und Partyreihe. Jede Veranstaltung greift ein spezifisches Thema der Popkultur von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart auf, etwa Brit-Pop, und macht es für sein Publikum interaktiv erlebbar, etwa durch Spiele, Lesungen, Ausstellungen, Aktionen oder Filme. Im Anschluss an jeden Event findet eine Indie-/Alternative-Party mit wechselnden DJ’s statt – häufig in Kooperation mit anderen Partyreihen, wie z.B. Get Addicted (Köln) oder liebemachen (Köln). Zu den einzelnen Veranstaltungsreihen werden jeweils für YouTube und Facebook Videos des Abends und für die Themenabende unterschiedliche Filme produziert.

[Vgl. Arbeit – Performance]

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Fernsehgespräch
Phoenix Thema „Nerds und Offliner. Wie das Internet die Welt verändert“

Samstag, 17. März 2012, 13 Uhr

Das Internet vernetzt die Menschen auf der ganzen Welt und lässt Raum und Zeit verschwinden.
Inzwischen nutzen wir das Netz ganz selbstverständlich. Wir surfen, kaufen ein und kommunizieren. Das interaktive Web 2.0 mit seinen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder YouTube hat das Leben der Menschen enorm verändert und gibt jedem die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Prozess teilzuhaben. Jederzeit und überall auf der Welt online gehen zu können, erscheint dabei nicht nur als das wichtigste Paradigma der Netz-Community. Es ist eine globale politische Forderung geworden. In einer 75-minütigen Sondersendung am Samstag, 17. März 2012, 13.00 Uhr, geht PHOENIX der Frage nach, wie das Internet die Welt verändert. Gibt es sie eigentlich noch, die Nerds, die am Rande der Gesellschaft ein exotisches Online-Dasein fristen? Oder sind wir längst alle auf dem Weg dahin? Wie leben die Netzbewohner? Wie verändert sich die Kommunikation? Und was geschieht, wenn man das Netz einfach abschaltet und offline geht? Moderator Hans-Werner Fittkau spricht in dem PHOENIX-THEMA mit Marcus S. Kleiner (Medienwissenschaftler, Universität Siegen), Christian Heller (Autor und Netzaktivist) sowie Mark Max Henckel (Webdesigner und Blogger). Reportagen über das Leben der Netzbewohner ergänzen die Sondersendung.

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Diskussion
The Writing Dead. Wer braucht(e) den Popmusikjournalismus?

24. November 2012, Popakademie Mannheim, Kongress „Zukunft Pop“

Popmusik spricht für sich selbst. Kommentar überflüssig. Was gibt es da noch zu reden?
Geredet über Popmusik wird professionell vor allem im Popmusikjournalismus. Die oftmalig subjektive, Partei nehmende und emotionalisierende Schreibweise von Popjournalisten widerstrebt dem strategischen Ritual der Objektivität der Informationsjournalisten. Hiedruch soll Intimität und Authentizität im Austausch über Pop geschaffen werden. Es dominiert das subjektive Prinzip Pop Leben und Erleben. Der Popmusikjournalist ist Pop, ist immer mittendrin und sagt an: Look at me! I’m sexy! Der Autor als Musiker mit Worten und Star in Hochglanzverpackung – eine vertraute Begehrenskulisse, die die gegenstandsbezogene Rede über Popmusik tötet.

In Deutschland hat dieser Tod der Popmusik im und durch den Popmusikjournalismus vier Gründe: Der deutsche Popmusikjournalismus hat sich an der Nabelschnur der mythisch-überhöhten US-amerikanischen-Szene des Popmusikjournalismus früherer Zeiten, etwa in Form von Autoren wie Hunter S. Thompson, Lester Bangs oder Richard Meltzer, erhangen. Die überzogene Intellektualisierung der Popmusik produziert Pseudo-Pop-Theorien, redet mit der Wissenschaft, nicht mit der Musik. Viele Popmusikmagazine sind fast ausschließlich Produktinformationshefte bzw. PR-Magazine geworden. Popmusik wird weitgehend nur noch museal-mumifiziert präsentiert. Der deutsche Popmusikjournalismus kann gegenwärtig also als beständige Totenrede zur Popmusik, als Zombie bezeichnet werden: The Writing Dead.

Über diese Diagnose diskutiert Dr. Marcus S. Kleiner (POPAKADEMIE) mit den Popmusikjournalisten Britta Helms (VISIONS), Katja Peglow (INTRO/ZEIT), Jens Balzer (ROLLING STONE/BERLINER ZEITUNG) und Christian Steinbrink (INTRO).

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